Erste Woche, Kirche, Leute, Mühlen :)

Vor einer Woche habe ich Wien verlassen, und mittlerweile habe ich mich einigermaßen eingelebt.

Von den 50 Namen kann ich mittlerweile vielleicht schon ca. 10, und ich werde täglich besser. Mein Bemba, die hier neben English gesprochene Sprache, ist quasi noch nicht vorhanden. “Mushilani” – Servus/Hallo oder so, ist eine meiner wenigen Errungenschaften 🙂

Langsam bekomm ich auch mit, dass die Mühlen hier etwas langsamer mahlen, doch nicht so, wie man sich in Europa vielleicht denkt. Dinge hier werden erledigt, aber ich hab so das Gefühl nur dann, wenns wirklich notwendig ist. Meinen einheimischen Kollegen im IT-Office würde wohl nicht einfallen etwas zu ändern, bis nicht irgendwas ganz zambricht.

Die Personen sind hier immer total freundlich, begrüßen einen dauernd und stellen auch gerne Fragen zu Österreich etc… Ja und irgendwie kommt man hier immer schnell ins Gespräch, sicher auch weil man ein Weißer ist – also schon etwas außergewöhnliches. Mehr Nicht-Lokals als die anderen Auslandsdiener und zwei weiße Fathers sieht man hier eigentlich nicht. Außerhalb des Centers gibts aber viele die in den Mienen arbeiten. Anfangs war ich nicht sicher wie es im Alltag sein würde, wenn man mal umgekehrterweise der einzige Fremde ist. Da die Sambier aber echt super nett sind, fühlt sich das schon nach einer Woche halbwegs normal an.

Langsam läuft auch “mein Klosterleben” an: wenn ich wollte könnte ich täglich um 6:30, 7:30 (Morning Prayer in der Arbeit), vor und nach jedem Essen sowie Sonntags bei drei Messen beten. Das ist ja bekannterweise nicht wirklich mein Fall, aber ich besuche jetzt mal die ersten Sonntagsmessen und schweige vor mich hin, wenn dem lieben Gott für’s Essen gedankt wird. Heute wurde mir sogar “die Ehre” zu teil, am Tisch mit dem Bischof von Ndola zu sitzen – ein Mensch wie jeder andere!
Der Besuch des Bischofs und/oder ein Feiertag gestern haben übrigens dazu geführt, dass zum heutigen Gottesdienst über 1000 Menschen erschienen sind, und es danach im Franciscan Center (das “Kloster”) noch ein Fest mit Essen und Musik gab.

Ein paar Fotos habe ich noch angefügt, bei den letzten sieht man gut, wie schön das Licht hier jeden Abend ist! (der leider schon um 18:30 Uhr beginnt, wenn es schon stockfinster ist)

Liebe Grüße,
Pascal – oder Pasco, wie ich hier gerne genannt werde 🙂

Abschied Eltern Markus
vl. Benny, Alex, Marckus Papa, Marckus Mama, Andi, Marckus, Thomas

3 Gedanken zu “Erste Woche, Kirche, Leute, Mühlen :)

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